D Bezahlte und unbezahlte Arbeit

Indikator

D11

Atypische Beschäftigung

Gleichstellungsziel 5

Vermeidung prekärer Beschäftigung

lm Jahr 2015 sind 47% der Frauen und 26% der Männer in atypischen Beschäftigungsverhältnissen, d.h., teilzeit- oder geringfügig beschäftigt, in befristeten Dienstverhältnissen, Leiharbeit oder als freie DienstnehmerInnen. Nur 53% der Frauen weisen eine Normalbeschäftigung mit unbefristeter Vollzeitbeschäftigung und sozial-versicherungs- und arbeitsrechtlichem Schutz auf. Dieser Umstand ist vor allem auf den höheren Anteil von teilzeitbeschäftigten Frauen zurückzuführen. Von Leiharbeit und Befristungen sind Männer etwas stärker betroffen.

Der Anteil in atypischer Beschäftigung ist bei Frauen und in einem noch stärkeren Ausmaß bei Männern, wenn auch auf niedrigem Niveau, gestiegen. In beiden Fällen ist der Anteil der Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten gewachsen, bei Männern tendenziell aber auch der Anteil von befristeten und Leiharbeitsverhältnissen.

Gleichstellungsziel 5

Vermeidung prekärer Beschäftigung

Anmerkung 1

Für die Pflege und Betreuung von pflegebedürftigen Erwachsenen wird eine fiktive Betreuungsquote errechnet, die die Zahl der NutzerInnen mit der Wiener Wohnbevölkerung in Beziehung setzt. Mangels Daten hinsichtlich der Zahl der pflegebedürftigen Erwachsenen wird dafür die Altersgruppe 75plus als zentrale Zielgruppe der Leistungen verwendet.