E Freizeit und Sport

Indikator

E4

Nutzung von Kultur- und Sportangeboten

Fokus 2016: Frauen mit Migrationshintergrund

Gleichstellungsziel 2

Gendergerechte Freizeitinfrastruktur

Gleichstellungsziel 3

Gendergerechtes Sportangebot

Wie im Gleichstellungsmonitor 2013 auf Basis der SOWI-II-Daten gezeigt wurde, unterscheidet sich die kulturelle Aktivität von Frauen und Männer kaum. In Hinblick auf sportliche Aktivitäten offenbaren sich jedoch geschlechtsspezifische Unterschiede: 43% der Frauen betätigen sich einmal pro Woche sportlich, was im Gegensatz zu 55% der Männer steht. Rund ein Viertel der Männer im Vergleich zu 14% der Frauen hatten 2013 aktiv an einer Sportveranstaltung teilgenommen. Da keine Aktualisierung der SOWI-II-Daten vorliegt, muss auf einen Vergleich mit dem Jahr 2015 an dieser Stelle verzichtet werden.

Der Wiener Frauenbarometer (2015) bildet die Nutzung von Kultur- und Sportangeboten von Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in Wien ab.

8% der Wienerinnen mit und ohne Migrationshintergrund nehmen zumindest ein- mal in der Woche an einer Kultur- oder Sportveranstaltung teil, 10% besuchen einen Sport- und 4% einen Kulturverein. Während Wienerinnen ohne Migrationshintergrund häufiger an Kultur- oder Sportveranstaltungen teilnehmen, verbringen Wienerinnen mit Migrationshintergrund häufiger Zeit in Kultur- und Sportvereinen.

Wienerinnen, die von Armutsgefährdung betroffen sind, weisen in allen drei Freizeitbereichen ein geringeres Nutzungsverhalten auf. Besonders stark wirkt sich Armutsgefährdung auf die Teilnahme der Wienerinnen mit Migrationshintergrund an Kultur- oder Sportveranstaltungen aus. Bei Wienerinnen ohne Migrationshintergrund übt Armutsgefährdung dagegen kaum einen zentralen Einfluss aus, armutsgefährdete Wienerinnen nehmen nur etwas seltener an Kultur- und Sportveranstaltungen teil als nicht armutsgefährdete Wienerinnen.

Gleichstellungsziel 2

Gendergerechte Freizeitinfrastruktur

Gleichstellungsziel 3

Gendergerechtes Sportangebot

Anmerkung 2

Nach den Ergebnissen der SOWI-II-Erhebung haben 23% täglich Kontakt, 60% zumindest einmal wöchentlich, 13% der Frauen und 12% der Männer ein- bis zweimal pro Monat, und 4% der Frauen sowie 5% der Männer weisen seltener soziale Kontakte auf.